Gebäude

Das Gut Trebnitz

Seit jeher prägt die großflächige Gutsanlage das Ortsbild von Trebnitz. Wegen ihrer städtebaulichen, sowie orts‐, bau‐ und gartengeschichtlichen Bedeutung steht sie mit Herrenhaus, Ehrenhof, Park und den ehemaligen Wohn‐ und Wirtschaftsgebäuden unter Denkmalschutz. Zum Herrenhaus, der architektonischen Dominante der Anlage, gelangt man über eine repräsentative Zufahrt, die ehrenhofartig dem Schloss vorgelagert ist. Bestandteil der früheren Gutsanlage waren unter anderem das Inspektorenhaus, die Remise, die Schmiede mit der anhängigen Meierei, die Waschküche, die Stellmacherei, die Brennerei sowie verschiedene Stall‐ und Speichergebäude.

   

An das Gutsensemble grenzt ein weiträumiger Park mit schönem Baumbestand, großzügigen Wiesenflächen, einem verzweigten Wegenetz sowie zwei Teichen und einem Ehrenhain für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.

Blick auf die Front der Alten Schmiede  Die Rückseite der Alten Schmiede nach der Sanierung 2013.  Die Frontseite der Alten Schmiede bei der Neueröffnung 2013.
Von 2011 bis 2013 wurden die einstige Schmiede und Meierei zusammen mit dem Landkreis Gorzów als Projektpartner aufwendig renoviert. Der ein‐ und zweigeschossige Sichtziegelbau mit Feldsteinsockel verfügt nun über 20 mehrheitlich behindertengerechte Einzel‐ und Doppelzimmer sowie zusätzliche Seminarräume. Schloß Trebnitz spricht mit diesem Gebäude verstärkt erwachsene Gäste an.

In der früheren Remise entsteht bald ein neues Dorfzentrum.   Schloß.Trebnitz_Remise_web
Die Remise am Eingang der Schlosszufahrt gelegen, diente zu Gutszeiten als Pferdestall und Unterstand für die Kutsche des Inspektors. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde sie später als Wohnhaus wieder aufgebaut. Hier befindet sich hier ein Dorfzentrum mit einem Laden, einem Café, einer Ausstellung und Gemeinschaftsräumen für die Dorfbewohner. Mehr Informationen >>

Die ehemalige Waschküche
Das ehemalige Wasch- und Schlachtehaus ist Bestandteil der ehemaligen Gutsanlage. Es handelt sich um ein massives Backsteingebäude mit Stufengiebel und Satteldach.
Die geplanten Sanierungsarbeiten sehen folgendes vor: Die vorhandenen Anbauten (Garagen) auf dem Grundstück werden abgerissen. Das Gebäude erhält entsprechend der angestrebten Nutzung einen neuen zentralen Zugang. Dieser wird auf der Hofseite angeordnet und so ausgebildet, dass eine barrierefreie Erschließung sichergestellt ist. Im Erdgeschoß befinden sich zukünftig die Ausstellungsräume für die Arbeiten von Gustav Seitz, im Lager sollen die Gußformen gelagert werden.
Siehe hier für weitere Informationen >>
30.04.2015 MOZ: Große Pläne fürs alte Waschhaus

Das frühere Inspektorenhaus wurde zwischenzeitlich als Kinderkrippe genutzt.
Das frühere Inspektorenhaus ist ein traufständiger Putzbau mit Satteldach und giebelgeschmückten Eingangsrisalit. Seit 2013 beherbergt es das Internationale Archiv für Heilpädagogik, das Emil E. Kobi Archiv.

Die alte Feldsteinscheune
Die alte Feldsteinscheune neben der Remise des Inspektors wurde bis 1945 als Pferdestall und Getreidespeicher genutzt.