Friedenswald

Friedenswald

Im Gedenken an die im Zweiten Weltkrieg getöteten Zivilisten und Soldaten sowie an die aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen entstand, initiiert durch Ben Wargin, Gernot Schmidt, Eberhard Grashoff und Martin Stade, 1991 auf dem Krugberg bei Seelow der erste Friedenswald. In den darauf folgenden Jahren wurden auf ehemaligen Kriegsschauplätzen in Górzyca (Polen), Brest (Belarus) und Moskau (Russland) weitere Friedenswälder gepflanzt. Auf diese Weise bildeten sich an einstigen Orten des Todes Plätze der gelebten Erinnerung.

Das Bildungs- und Begegnungszentrum Schloß Trebnitz ist Kurator der Friedenswälder und führt in ihrem Geiste zahlreiche internationale Jugendbegegnungen durch. So erwachsen die Friedenswälder seit mehr als 20 Jahren zu lebendigen Zeichen der Mahnung und Versöhnung und schaffen Räume der Begegnung für gegenwärtige und zukünftige Generationen.

Am 2. April 2011 wurde auf dem Krugberg bei Seelow das 20-jährige Bestehen des Friedenswalds gefeiert. An den Feierlichkeiten nahmen viele Gäste teil, darunter Jugendliche aus Deutschland und Polen aber auch (v. l.) der Botschaftsrat der Republik Belarus, Herr Lewanowitsch, der Landrat des Landkreises Gorzów, Herr Kruczkowski, die polnische Botschaftssekretärin Frau Wustinger, der Bürgermeister der Stadt Seelow, Herr Schröder, der Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland, Herr Schmidt, die Botschafterin der Ukraine, Frau Zarudna, Landtagspräsident Herr Fritsch, der Botschafter Russlands Herr Grinin, der ehemalige Ministerpräsident Brandenburgs, Herr Stolpe sowie mehrere Bundestags- und Landtagsabgeordnete und viele Bürgerinnen und Bürger.

Friedenswald bei Moskau 1995  Friedenswald bei Seelow 1991  Friedenswald bei Gorzyca 1993  Friedenswald in Brest 1994  20 Jahre Friedenswald 2011  Logo des Friedenswalds