Über die Filmreihe
Einschneidende Umbrüche gehören zur Biografie jedes Menschen. Sei es der Übergang von der Schule in den Beruf und aus dem Arbeitsleben in den Ruhestand. Sei es die Begegnung mit und Trennung von Lebenspartnern oder gar ein Neuanfang nach einer Gefängnisstrafe. Seien es technische oder gesellschaftliche Veränderungen, die sich direkt auf das Arbeits- oder Privatleben auswirken. All das sind Ereignisse, die starke Emotionen, aber auch tiefgreifende Konflikte hervorrufen können.
Die Filme des diesjährigen OSTDORF-Themas „Lebensumbrüche und Alltag in der DDR“ gehen auf solcherlei Momente ein. Sie tun es in einer Form, die über den jeweils konkreten Augenblick hinaus eine bemerkenswerte Allgemeingültigkeit erreicht. So erweisen sich die in den DEFA-Filmklassikern angesprochenen Fragen aus heutiger Sicht oftmals als Parabeln, die direkt in unser gegenwärtiges Leben hineinreichen.
Einführung und Kuratierung
Klaus-Dieter Felsmann, deutscher Filmpublizist und Medienpädagoge mit Schwerpunkt auf dem DEFA-Film. Er kuratiert Filmreihen, moderiert Filmgespräche und engagiert sich seit vielen Jahren in der Filmvermittlung sowie in verschiedenen Gremien der Filmbewertung und -förderung.
Moderation und Projektleitung
Stephan Felsberg, Kulturmanager und Publizist, konzipiert und realisiert Publikationen, Ausstellungen und Veranstaltungen im Bereich der angewandten Geschichte und politischen Bildung.
Organisatorisches
Ort: Feldsteinscheune auf dem Campus Schloss Trebnitz
Unkostenbeitrag: 5 Euro
Anmeldung: Wir freuen uns über eine kurze Anmeldung unter empfang@schloss-trebnitz.de
Nächste Termine
08. Oktober 2026 / 19:00 – 22:00
Bankett für Achilles (1975)
12. November 2026 / 19:00 – 22:00
Sabine Wulff (1978)
10. Dezember 2026 / 19:00 – 22:00



