Bildungs- und Begegnungszentrum e.V.

Trebnitz und Umgebung

Zwischen regionaler Geschichte und neuer Gegenwart

Trebnitz verbindet über 800 Jahre Ortsgeschichte mit Kultur, besonderen Ausflugszielen und erholsamen Aufenthalten – mitten in der deutsch-polnischen Grenzregion.

Geschichte des Ortes

Trebnitz blickt auf über 800 Jahre bewegte Geschichte zurück – geprägt von mittelalterlichen Ursprüngen, wiederholten Zerstörungen, wirtschaftlichem Aufschwung und tiefgreifenden Umbrüchen bis in die Gegenwart.

Mehr Informationen zur Geschichte

Ursprünge und bewegte Jahrhunderte

Trebnitz liegt rund 60 km östlich von Berlin im Land Brandenburg und blickt auf eine über 780-jährige Geschichte zurück. Seine Ursprünge gehen auf eine Landschenkung im Jahr 1224 zurück, als Heinrich der Bärtige das Gebiet dem schlesischen Zisterzienserkloster Trebnitz übertrug. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1244.

Im Laufe der Jahrhunderte war Trebnitz immer wieder von Umbrüchen geprägt: So wurde das Dorf unter anderem 1432 durch die Hussiten sowie im Dreißigjährigen Krieg durch kaiserliche Truppen zerstört.

Aufschwung und Zerstörung

Mit dem Bau der Königlich-Preußischen Ostbahn im Jahr 1867 und dem Beginn des Kohleabbaus in der Region erlebte Trebnitz einen wirtschaftlichen Aufschwung. Der Ort entwickelte sich zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Fracht- und Personenverkehr.

Im April 1945 wurde Trebnitz während der Kämpfe um die Reichsstraße 1 und die Ostbahn im Zuge der Schlacht um Berlin stark zerstört. In der Nachkriegszeit fanden dennoch mehr als 550 Flüchtlinge und Vertriebene hier eine neue Heimat.

Entwicklung nach 1945

Die Nachkriegszeit war geprägt von tiefgreifenden Veränderungen: Mit der Bodenreform 1946 und der späteren Kollektivierung der Landwirtschaft entstand eine neue wirtschaftliche Struktur. Einrichtungen wie die Maschinen- und Traktorenstation (MAS/MTS) sowie die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) prägten fortan das Ortsleben. Seit dem 13. Februar 2002 ist Trebnitz ein Ortsteil der Stadt Müncheberg.

Stephan Felsberg (Hg.)
Trebnitz in der Mark – Ein Dorf erzählt brandenburgische Geschichte

„Trebnitz in der Mark“ illustriert, wie moderne Dorfgeschichte erzählt werden kann: als pars pro toto der Landesgeschichte und in einem Sammelband im Stil der Bürgerforschung.

Festeinband, 370 Seiten, 250 meist farbige Abbildungen,
158 x 235 mm, Preis: 30,- €, ISBN 978-3-86732-459-5

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Angebote in Trebnitz

Trebnitz bietet Besucherinnen und Besuchern verschiedene Freizeit-, Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten.

Trebnitzer Dorfladen

Der Dorfladen in der ehemaligen Remise am Eingang der Gutsanlage Schloss Trebnitz bietet einen Mittagsimbiss sowie Kaffee und Kuchen.

Café "Kaffee zum Glück

Ebenso dort betreiben Jugendliche aus Deutschland und Polen das Junior-Café "Kaffee zum Glück/Kawa na Szczęście", geöffnet zwischen April und Oktober.

Gustav Seitz Museum

Das einzige Bildhauermuseum in Brandenburg, welches einem Künstler gewidmet ist, bietet wechselnde Ausstellungen.

Trebnitzer Schlosspark

Der historische Schlosspark bietet auf 27h eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen, wunderbare Blickachsen auf das Schloss und umliegende Felder.

Gästehaus Trebnitz

Das Gästehaus Trebnitz auf der Gutsanlage verfügt über komfortable Ferienwohnungen auf höchstem Niveau.

Gasthaus zur Ostbahn

Das Gasthaus zur Ostbahn ist seit 2025 unter neuer Leitung und ein beliebter Treffpunkt für Gäste.

Ausflugsziele in der deutsch-polnischen Grenzregion

Rund um Trebnitz laden zahlreiche Kulturorte, Museen und historische Stätten zu abwechslungsreichen Entdeckungstouren ein. Ob auf deutscher oder polnischer Seite – die Grenzregion bietet vielfältige Einblicke in Geschichte, Kunst, Natur und europäische Begegnung.