Wir machen Zirkus 2018 / 4

Teambildung im Zirkus Trebnitz

Ein Schulprojekt für die Siebtklässler aus Bad Freienwalde

Erstaunlich viele Eltern, Großeltern und Freunde waren am Vormittag des 16. November 2018 zur Zirkuspräsentation der 24 Teilnehmer*innen der 7. Klasse der Erna-und-Kurt-Kretschmann-Oberschule erschienen: Mehr als 45 Gäste konnten die Schüler im Schloss Trebnitz empfangen. Diese Zirkusvorstellung war das Ergebnis von drei Projekttagen (14.-16.11.2018) sehr intensiven Trainings. Ganz nebenbei wurden die eigenen Sozialkompetenzen mittels Zirkuspädagogik gestärkt.

       

Nach einem gemeinsamen Spiel und einem „Schnupperkurs“ durch alle Angebote entschieden sich die sieben Mädchen und 17 Jungen für „ihre“ Arbeitsgruppe. So konnte man zwischen „Teller drehen“ und „Seil“ mit Jacky, „Diabolo“ mit Max, sowie „Jonglage“ mit Ole wählen. Die Zirkusworkshops wurden durch einen Videoworkshop mit Andreas ergänzt, in dem die Schüler lernten, alles zu dokumentieren. Die Jugendlichen kamen sehr erfolgreich in ihrer gewählten Disziplin voran, trotz der Zeitknappheit. Manche konnte man in frühen Morgenstunden schon üben sehen. Dies wäre ohne die Trainer nicht möglich gewesen: die Workshopleiter kommen vom Zirkuspädagogischen Zentrum Senftenberg – den HARLEKIDS.

Im Focus dieses Projektes standen mittels zirkuspädagogischer Angebote – neben dem Erlernen verschiedener Fertigkeiten – das Herausbilden  bzw. Stabilisieren sozialer und persönlicher Schlüsselkompetenzen wie Toleranz- & Kritikfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Durchhaltevermögen sowie Teamfähigkeit. Die Siebtklässler haben sich auf all diesen Ebenen weiterentwickelt, alle hatten Spaß und erlebten eigene individuelle Erfolge während der Trainingseinheiten und bei Sport und Spiel.

Ein großes Lob an alle Schüler, die sich den variationsreichen Aufgaben so mutig gestellt haben, ein Danke auch an den begleitenden Klassenleiter und Lehrerin – alle haben im Team wohlgelaunte Projekttage zusammen verbracht.

Text: Anita Guth / Fotos: Andreas Schoop

Ermöglicht wurde dieses Projekt des Programms „Initiative Sekundarstufe I“ (INISEK I) durch eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Brandenburg.

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