Trebnitzer Schloss-Gespräche

Trebnitzer Schloss-Gespräche 2019

Die Trebnitzer Schloss-Gespräche werden von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Die Gespräche finden in der Alten Schmiede, im Schloss oder in der Remise statt, der Eintritt kostet jeweils 4,- Euro. Im Anschluss jedes Gesprächs laden wir unsere Gäste herzlich bei einem Buffet zu einem geselligen Ausklang des Abends ein.

Um Anmeldung unter ed.zt1556175795inber1556175795t-sso1556175795lhcs@1556175795gnafp1556175795me1556175795 wird gebeten.

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DIE NÄCHSTEN TERMINE
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10. April 2019, 19 Uhr, Schloss Trebnitz
„Komm ins Tun – konkrete Impulse für die Demokratie“
in Kooperation mit dem Netzwerk für Toleranz und Integration in MOL

Was hat die Arbeit der Referent*innen mit Demokratie und konkreten Impulsen zu tun? Was bewegt sie, genau diese Projekte zu organisieren, welche Erfahrungen durften sie machen und was wünschen sie sich konkret für die Zukunft? Nach dem Ausspruch von Nelson Mandela „Es erscheint immer unmöglich, bis man es gemacht hat“ erwartet uns ein interessanter Abend mit Einblicken in die Arbeit unserer Gäste.

Referent*innen:
– Dr. Monika Dobrowlanska, Theaterwissenschaftlerin und Regisseurin des Theaterstücks „Die Büchse der Pandora“
– Dr. Heidemarie Schulze, Vorstandsvorsitzende des Jugendsozialverbundes Strausberg e.V., der Verein erhielt den 1. Demokratiepreis im Landkreis MOL für ihr Projekt „MEETWEEK“
– Darius Müller, Leiter der Bildungs- und Begegnungsstätte Schloss Trebnitz sowie Partnerschaftsbeauftragter des Landes Brandenburg für Wielkopolskie / Großpolen

Moderation: Kerstin Dickhoff, Büroleitung und Koordinatorin, Netzwerk für Toleranz und Integration MOL

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Mi, 17. April 2019, 19 Uhr, Schmiede
Die Vergessene Grenze – Buchvorstellung

Vor 100 Jahren, nach der Wiedergeburt des polnischen Staates, wurde die deutsch-polnische Grenze neu festgelegt. Die Grenze verlief von Oberschlesien bis zur Ostsee und ist heute – zumindest in Deutschland – nahezu vergessen. In Polen hingegen ist sie so etwas wie die inoffizielle Demarkationslinie zwischen der liberalen und der konservativen Wählerschaft. Eine polnische Professorin und ein deutscher Journalist haben sich auf den Weg gemacht – und weitere Autorinnen und Autoren eingeladen – um die Spuren der einst fast 2000 Kilometer langen Grenzlinie in der Landschaft und im kollektiven Gedächtnis zu suchen.
 
Buchpräsentation mit:
– Prof. Dr. Dagmara Jajesniak-Quast, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
– Uwe Rada, taz Berlin

Moderation
: Stephan Felsberg, Die Kulturingenieure, Berlin

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Di, 28. Mai 2019, 19 Uhr, Schmiede
Neu in Stadt und Land
Migration als Thema der Stadtentwicklungsplanung

Welche Auswirkungen hat Migration, unter anderem der Zuzug durch Geflüchtete, auf unsere Städte und den ländlichen Raum? Wie funktioniert Integration aus Sicht der Stadtentwicklung? Ein Vergleich des Umgangs mit Migration und Flucht zwischen Berlin und Brandenburg.
 
Im Gespräch:
– Prof. Felicitas Hillmann, TU Berlin und IRS Leibniz Institut Erkner
– Dr. Burcu Togral. Einstein-Fellow an der TU Berlin

Moderation
: Stephan Felsberg, Die Kulturingenieure, Berlin

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Mi, 5. Juni 2019, 19 Uhr, Schmiede
Die Erfindung der Mark 

Fontane war (vermutlich) nie in Trebnitz, hat aber allen Brandenburgern etwas hinterlassen: die regionale Identität. Denn Fontane schuf mit seinen Schriften und Wanderungen ein zusammenhängendes Gefühl für die bis dahin zusammenhanglose Mark. Seit Fontane sind wir Brandenburger. 
 
Im Gespräch: Dr. Hanna Lotte Lund, Kleist Museum Frankfurt (Oder)

Moderation
: Stephan Felsberg, Die Kulturingenieure, Berlin

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BEREITS STATTGEFUNDENE TERMINE 2019
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05. Februar 2019, 19 Uhr, Schmiede
Politische Lage nach der polnischen Kommunalwahl im November 2018
Situation der Parteien und die Analyse der Orientierungen der Wähler

Die Expertin für Politik und deutsch-polnische Beziehungen, Joanna Stolarek, erörtert mit den Gästen des Trebnitzer Schloss-Gespräches die Situation nach der polnischen Kommunalwahl 2018. Diese Kommunalwahl hat eine andere Bedeutung als die vorherigen. Nachdem die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) den Staatspräsidenten stellt, die Mehrheit in beiden Kammern des Parlaments erlangt hat und mit tiefgreifenden Einschnitten die Justiz zu dominieren sucht, ist die Selbstverwaltung in den Städten und Gemeinden sowie den Landkreisen und Marschallämtern die letzte Bastion der Opposition.

Welche Konsequenzen hat die Wahl und welche Auswirkungen wird sie auf den polnischen Staat, die dortige Gesellschaft, die Rolle Polens in der EU und auf die deutsch-polnischen Beziehungen haben?

Referentin: Joanna Stolarek, Journalistin / Redakteurin, Publizistin (Schwerpunkt Politik und deutsch-polnische Beziehungen), arbeitet für den Neue Deutsche Medienmacher e.V.

Moderation: Darius Müller, Leiter des Bildungs- und Begegnungszentrums Schloß Trebnitz

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11. Januar 2019, 19 Uhr, Schmiede
Zwischen Acker und Kulturkapitalismus
Wertschöpfungsketten im ländlichen Raum

Der ländliche Raum leidet oft unter einer (Land-)wirtschaft, die nur wenig wirtschaftliche Impulse für die jeweilige Region bedeutet. Inwieweit können mit Hilfe regionaler Produzenten Wertschöpfungsketten entwickelt und aufgebaut werden, die auch Verarbeitungs- und Gewerbebetriebe vor Ort einbeziehen? Bei dem Gespräch soll schwerpunktmäßig diskutiert werden, welche Rolle dabei Kulturtourismus und Kreativwirtschaft spielen können.

Referenten:
– Melanie Kossatz, Regionalmanagement “Spreewald-PLUS” des Spreewaldverein e.V.
– Ralf Ullrich, Netzwerk Kulturtourismus des CTA Kulturverein Nord e.V.
– Philipp Hentschel, Netzwerk Zukunftsorte
– Grit Körmer, Regionalmanagement LAG Märkische Seen e.V. und Vorstandsmitglied der Dorfbewegung Brandenburg e.V.

Moderation: Darius Müller, Leiter des Bildungs- und Begegnungszentrums Schloß Trebnitz