Trebnitzer Schloss-Gespräche

Trebnitzer Schloss-Gespräche 2019

Die Trebnitzer Schloss-Gespräche werden von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Die Gespräche finden in der Alten Schmiede, im Schloss oder in der Remise statt, der Eintritt kostet jeweils 4,- Euro. Im Anschluss jedes Gesprächs laden wir unsere Gäste herzlich bei einem Buffet zu einem geselligen Ausklang des Abends ein.

Um Anmeldung unter wird gebeten.

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DIE NÄCHSTEN TERMINE
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13. November 2019, 19 Uhr
Weltkulturerbe. Ist das Hirschberger Tal noch zu retten?

An den Füßen der Schneekoppe, im polnischen Niederschlesien liegt eine versteckte Kulturlandschaft, die nun auch die Berliner langsam wieder entdecken. Das einstige „preußische Voralpenland“ hat bis heute eine Vielzahl von Schlössern und Gärten zu bieten, die auch etwas über die märkische Sehnsucht nach Bergen und die Erschließung einer exklusiven Sommerfrische mit der Bahn im 19. Jahrhundert erzählen. Dr. Klaus von Krosigk erklärt im Gespräch das lange gemeinsame Ziel polnischer und deutscher Denkmalpfleger, das Tal Weltkulturerbe werden zu lassen.

Im Gespräch mit: Dr. Klaus von Krosigk, ehem. Stellvertretender Landeskonservator von Berlin und Mitglied der ICOMOS-Expertengruppe für UNESCO Weltkulturerbe
Moderation: Stephan Felsberg, Die Kulturingenieure, Berlin

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28. November 2019, 19 Uhr
Gartenkunst. Was ist eigentlich das Besondere an Lenné?

Brandenburg erlebt derzeit seine zweite Wiederentdeckung als Kulturlandschaft. Nachdem sich das Land auch dank Fontane im 19. Jahrhunderts erstmals als Kulturlandschaft verstand, wird es seit Anfang der 1990er Jahre erneut als die märkische Kulturregion wahrgenommen. Neben dem architektonischen und literarischen Erbe wird dabei auch die Gartenbaukunst, die Inszenierung der Naturlandschaft, als Kulturerbe wiederentdeckt. Ganz oben steht hierbei der Name Lenné, der nicht nur für den preußischen Adel, sondern auch das märkische Bürgertum englische Parks und romantische Naturlandschaften entwarf.

Im Gespräch mit: Marie Luise Rohde, Kunsthistorikerin
Moderation: Stephan Felsberg, Die Kulturingenieure, Berlin

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10. Dezember 2019, 19 Uhr
Wachstumsschmerzen. Wächst Brandenburg nur im Speckgürtel?

Es könnte so einfach sein; doch irgendwie läuft der Zuzug nach Brandenburg schief. Während einst verlassene Dörfer hinter Bernau oder Oranienburg heute aus allen Nähten platzen, profitieren mittelgroße Städte wie Frankfurt und Brandenburg/Havel trotz besserer Infrastruktur und oftmals besserer Berlin-Anbindung nicht vom Zuzug aus der Hauptstadt. Liegt das am Image märkischer Städte, brauchen wir ein besseres Marketing? Wie lässt sich hier gegensteuern, wie kann man Zuzug lenken? Und wie schafft es die neue Brandenburg-Kampagne „Es kann so einfach sein“ hier neue Anreize zu schaffen?  

Im Gespräch mit: Thomas Braune, Leiter des Landesmarketing Brandenburg
Moderation: Stephan Felsberg, Die Kulturingenieure, Berlin

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BEREITS STATTGEFUNDENE TERMINE 2019
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Mi, 5. Juni 2019, 19 Uhr, Schmiede
Die Erfindung der Mark 

Fontane war (vermutlich) nie in Trebnitz, hat aber allen Brandenburgern etwas hinterlassen: die regionale Identität. Denn Fontane schuf mit seinen Schriften und Wanderungen ein zusammenhängendes Gefühl für die bis dahin zusammenhanglose Mark. Seit Fontane sind wir Brandenburger. 
 
Im Gespräch: Dr. Hanna Lotte Lund, Kleist Museum Frankfurt (Oder)

Moderation
: Stephan Felsberg, Die Kulturingenieure, Berlin

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Di, 28. Mai 2019, 19 Uhr, Schmiede
Neu in Stadt und Land
Migration als Thema der Stadtentwicklungsplanung

Welche Auswirkungen hat Migration, unter anderem der Zuzug durch Geflüchtete, auf unsere Städte und den ländlichen Raum? Wie funktioniert Integration aus Sicht der Stadtentwicklung? Ein Vergleich des Umgangs mit Migration und Flucht zwischen Berlin und Brandenburg.
 
Im Gespräch:
– Prof. Dr. Felicitas Hillmann, TU Berlin/IRS Erkner mit Studierenden der TU Berlin (ISR)
– Dr. Burcu Togral. Einstein-Fellow an der TU Berlin

Moderation
: Stephan Felsberg, Die Kulturingenieure, Berlin

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Mi, 17. April 2019, 19 Uhr, Schmiede
Die Vergessene Grenze – Buchvorstellung

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Vor 100 Jahren, nach der Wiedergeburt des polnischen Staates, wurde die deutsch-polnische Grenze neu festgelegt. Die Grenze verlief von Oberschlesien bis zur Ostsee und ist heute – zumindest in Deutschland – nahezu vergessen. In Polen hingegen ist sie so etwas wie die inoffizielle Demarkationslinie zwischen der liberalen und der konservativen Wählerschaft. Eine polnische Professorin und ein deutscher Journalist haben sich auf den Weg gemacht – und weitere Autorinnen und Autoren eingeladen – um die Spuren der einst fast 2000 Kilometer langen Grenzlinie in der Landschaft und im kollektiven Gedächtnis zu suchen.
 
Buchpräsentation mit:
– Prof. Dr. Dagmara Jajesniak-Quast, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
– Uwe Rada, taz Berlin

Moderation
: Stephan Felsberg, Die Kulturingenieure, Berlin

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10. April 2019, 19 Uhr, Schloss Trebnitz
„Komm ins Tun – konkrete Impulse für die Demokratie“
in Kooperation mit dem Netzwerk für Toleranz und Integration in MOL

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Was hat die Arbeit der Referent*innen mit Demokratie und konkreten Impulsen zu tun? Was bewegt sie, genau diese Projekte zu organisieren, welche Erfahrungen durften sie machen und was wünschen sie sich konkret für die Zukunft? Nach dem Ausspruch von Nelson Mandela „Es erscheint immer unmöglich, bis man es gemacht hat“ erwartet uns ein interessanter Abend mit Einblicken in die Arbeit unserer Gäste.

Referent*innen:
– Dr. Monika Dobrowlanska, Theaterwissenschaftlerin und Regisseurin des Theaterstücks „Die Büchse der Pandora“
– Dr. Heidemarie Schulze, Vorstandsvorsitzende des Jugendsozialverbundes Strausberg e.V., der Verein erhielt den 1. Demokratiepreis im Landkreis MOL für ihr Projekt „MEETWEEK“
– Darius Müller, Leiter der Bildungs- und Begegnungsstätte Schloss Trebnitz sowie Partnerschaftsbeauftragter des Landes Brandenburg für Wielkopolskie / Großpolen

Moderation: Kerstin Dickhoff, Büroleitung und Koordinatorin, Netzwerk für Toleranz und Integration MOL

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05. Februar 2019, 19 Uhr, Schmiede
Politische Lage nach der polnischen Kommunalwahl im November 2018
Situation der Parteien und die Analyse der Orientierungen der Wähler

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Die Expertin für Politik und deutsch-polnische Beziehungen, Joanna Stolarek, erörtert mit den Gästen des Trebnitzer Schloss-Gespräches die Situation nach der polnischen Kommunalwahl 2018. Diese Kommunalwahl hat eine andere Bedeutung als die vorherigen. Nachdem die Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) den Staatspräsidenten stellt, die Mehrheit in beiden Kammern des Parlaments erlangt hat und mit tiefgreifenden Einschnitten die Justiz zu dominieren sucht, ist die Selbstverwaltung in den Städten und Gemeinden sowie den Landkreisen und Marschallämtern die letzte Bastion der Opposition.

Welche Konsequenzen hat die Wahl und welche Auswirkungen wird sie auf den polnischen Staat, die dortige Gesellschaft, die Rolle Polens in der EU und auf die deutsch-polnischen Beziehungen haben?

Referentin: Joanna Stolarek, Journalistin / Redakteurin, Publizistin (Schwerpunkt Politik und deutsch-polnische Beziehungen), arbeitet für den Neue Deutsche Medienmacher e.V.

Moderation: Darius Müller, Leiter des Bildungs- und Begegnungszentrums Schloß Trebnitz

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11. Januar 2019, 19 Uhr, Schmiede
Zwischen Acker und Kulturkapitalismus
Wertschöpfungsketten im ländlichen Raum

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Der ländliche Raum leidet oft unter einer (Land-)wirtschaft, die nur wenig wirtschaftliche Impulse für die jeweilige Region bedeutet. Inwieweit können mit Hilfe regionaler Produzenten Wertschöpfungsketten entwickelt und aufgebaut werden, die auch Verarbeitungs- und Gewerbebetriebe vor Ort einbeziehen? Bei dem Gespräch soll schwerpunktmäßig diskutiert werden, welche Rolle dabei Kulturtourismus und Kreativwirtschaft spielen können.

Referenten:
– Melanie Kossatz, Regionalmanagement “Spreewald-PLUS” des Spreewaldverein e.V.
– Ralf Ullrich, Netzwerk Kulturtourismus des CTA Kulturverein Nord e.V.
– Philipp Hentschel, Netzwerk Zukunftsorte
– Grit Körmer, Regionalmanagement LAG Märkische Seen e.V. und Vorstandsmitglied der Dorfbewegung Brandenburg e.V.

Moderation: Darius Müller, Leiter des Bildungs- und Begegnungszentrums Schloß Trebnitz